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Ende des Wachstumskompromisses – Verteilung als Nullsummenspiel bei wachsender Vermögenskonzentration.

Teil I unserer Reihe "Belastbarkeit unserer Demokratie" -

Donnerstag, 22.10.2026 - 19 Uhr -
Salon Voltaire -

Von: Prof. Dr. Karl Justus Bernhard Neumärker (Universität Freiburg)

Prof. Dr. Karl Justus Bernhard Neumärker (Universität Freiburg) fragt: Was passiert mit unserer Demokratie, wenn Verteilung zum Nullsummenspiel wird? Unsere Demokratie hat sich daran gewöhnt, Konflikte zu lösen, solange der Kuchen wächst.
Aber was, wenn er nicht mehr wächst?

Prof. Dr. Karl Justus Bernhard Neumärker eröffnet die zweite Jahreshälfte unserer Reihe für das zweite Halbjahr 2026 „ Belastbarkeit unserer Demokratie" mit einer unbequemen Analyse:
Wenn Vermögen sich immer weiter oben konzentriert und Wachstum als Ausgleichsmechanismus wegfällt, wird Verteilungspolitik zum Nullsummenspiel – der Gewinn der einen ist der Verlust der anderen.

Was das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedeutet, diskutiert er im Anschluss mit dem Publikum.

Sprache : deutsch

Eintritt: frei

Corine Pelluchon – Der Mensch als Teil der Natur.

- in Kooperation mit der Universität Strasbourg -
Abschluß der Reihe Aufklärung und Wissenschaft -

Freitag, 7.11.2026 - 16 Uhr -
Faculté de philosophie
Amphithéâtre Gusdorf
7, rue de l'Université, Strasbourg

Von: Corine Pelluchon

Corine Pelluchon, eine der einflussreichsten politischen Philosophinnen Frankreichs, zu Gast in Straßburg – eine gemeinsame Veranstaltung der Fakultät für Philosophie der Universität Straßburg und des Club Voltaire Kehl
Mit ihrem Buch „Les Lumières à l'âge du vivant" legt Corine Pelluchon einen mutigen Vorschlag vor: eine Aufklärung 2.0, die nicht mehr davon ausgeht, dass der Mensch über die Natur herrscht – sondern begreift, dass er selbst Teil von ihr ist.
Auf einen einstündigen Vortrag folgt eine einstündige Diskussion, Fragen können auch auf Deutsch gestellt werden. Ein Abend, der Lust macht auf eine Aufklärung, die gerade neu gedacht wird.
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Corine Pelluchon, l'une des philosophes politiques les plus influentes de France, invitée à Strasbourg – une manifestation conjointe de la Faculté de philosophie de l'Université de Strasbourg et du Club Voltaire de Kehl.
Avec son livre « Les Lumières à l'âge du vivant », Corine Pelluchon avance une proposition audacieuse : des Lumières 2.0 qui ne postulent plus que l'homme domine la nature, mais qui le conçoivent comme faisant lui-même partie de celle-ci.
Une conférence d'une heure sera suivie d'une heure de discussion ; les questions pourront également être posées en allemand. Une soirée qui donne envie de Lumières en train d'être repensées.

Sprache : français, deutsch

Eintritt: frei

Conférence en histoire de l’art de Fabienne Weber: María Sol Escobar (1930–2016), bekannt als MARISOL

Dienstag, 10.11.2026 - 19 Uhr - (neuer Termin)
Salon Voltaire -

Von: Fabienne Weber

Marisol – une artiste inclassable
María Sol Escobar (1930–2016), dite Marisol, fut une figure majeure de la scène new-yorkaise des années 1960 – souvent associée au Pop Art, elle resta pourtant toujours en marge des écoles et mouvements. Son identité hybride anticipait de plusieurs décennies les réflexions sur la mondialisation et les diasporas. Le Kunsthaus de Zürich lui consacre actuellement une grande rétrospective.

Fabienne Weber, artiste plasticienne et historienne de l'art, vous invite à découvrir cette artiste aujourd'hui redécouverte.

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Marisol – eine unklassifizierbare Künstlerin
María Sol Escobar (1930–2016), genannt Marisol, war eine prägende Figur der New Yorker Kunstszene der 1960er-Jahre – oft der Pop Art zugeordnet, blieb sie doch stets unabhängig von Schulen und Bewegungen. Ihre hybride Identität nahm Fragen zu Globalisierung und Diaspora Jahrzehnte voraus. Das Kunsthaus Zürich würdigt sie derzeit mit einer großen Retrospektive.

Fabienne Weber, bildende Künstlerin und Kunsthistorikerin, stellt Leben und Werk dieser wiederentdeckten Künstlerin vor.

Sprache : français, deutsch

Eintritt: frei

Lagerbildung und illiberale Tendenzen – wirken äußere Schocks wie Lieferkettenbrüche und Ressourcennationalismus in diese Richtung?

Teil II unserer Reihe "Belastbarkeit unserer Demokratie" -

Donnerstag, 10.12.2026 - 19 Uhr -
Salon Voltaire -

Von: Prof. Jochen Kolb, KIT Karlsruhe

Prof. Jochen Kolb (KIT Karlsruhe) stellt die Frage, ob uns Lieferkettenbrüche und der Ressourcennationalismus in eine illiberale Ecke treiben können.
Lieferkettenbrüche, Rohstoffkonflikte, Ressourcennationalismus: Äußere Schocks häufen sich – und sie bleiben nicht ohne politische Folgen. Jochen Kolb vom KIT Karlsruhe geht der Frage nach, ob solche Krisen die Bildung von Blöcken und illiberale Tendenzen begünstigen.

Ein Vortrag über die Frage, wie robust unsere offene Gesellschaft bleibt, wenn äußerer Druck zunimmt.

Auch dieser Vortrag bietet überraschende Einblicke in die Funktion und den Einfluss der Wirtschaft auf unsere Demokratie. Zum Abschluß bleibt genügend Zeit für Diskussionen und Fragen.
 

Sprache : deutsch

Eintritt: frei