artgerecht ist nur die freiheit (hilal sezgin) Club Voltaire in Kehl e.V. der stilvolle ort für begegnung für debatten und diners theater tanz musik der ort für fröhliche festivitäten und freiheitliche imagination
Sonntag, 17. September um 11 Uhr - Matinee im Salon Voltaire Ein Morgen mit Mozart Ellen Oertel – Klavier, Leiterin der hiesigen Musikschule, bildet ein Trio zusammen mit den Clubmitgliedern Michael Huber – Cello und Hartmut Kübler – Geige. Dabei wird das dem Club gestiftete Klavier eingeweiht.  Michael Huber, Ellen Oertel, Hartmut Kübler Dienstag, 26. September, 19 Uhr - in Strasbourg Wahlnachlese Zwei Tage nach der Bundestagswahl wollen wir wie nach der französischen Präsidentschaftswahl im Mai in Impulsreferaten und Gesprächen die Wahlergebnisse analysieren.  Welche Regierungskoalition ist möglich und wahrscheinlich? Was kann Deutschland, Frankreich, Europa davon in den nächsten Jahren erwarten? Stefan Woltersdorff übersetzt. In Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Kehl. Ort: Elsässisches Kulturzentrum (Centre Culturel Alsacien - CCA), 5, Boulevard de la Victoire, Strasbourg
Donnerstag, 5. Oktober um 19:00 Uhr im Salon Voltaire Dichter und Gelehrte am Oberrhein im 16. Jahrhundert
Stefan Woltersdorff - Zwischen dem 100-jährigen Krieg in Frankreich und dem 30-jährigen Krieg in Deutschland erlebten die Menschen am Oberrhein eine lange Friedens- und geistige Blütezeit, die zu den Sternstunden unserer regionalen Geschichte gehört. Ausgehend von Beatus Rhenanus werden die wichtigsten Strömungen jener Epoche vorgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Kehl.
Quelle: Stefan Woltersdorff
Sonntag, 15. Oktober um 19:30 Uhr im Salon Voltaire DIE IMPROSOPHEN
sind eine Theatergruppe aus Südbaden und der Schweiz, die vor sieben Jahren in Freiburg zusammenfand und seitdem auf den Kleinkunstbühnen das Publikum herausfordert. Was am Abend auf der Bühne gezeigt wird, weiß niemand im Vorfeld – nicht einmal die Schauspieler selbst. Impro-Theater ist immer spontan und ungeplant. 
von lks.: Stefan Lapenat, Franziska Brandt-Biesler, Udo Zippenfennig Quelle: Die Improsophen
Montag, 23.Oktober um 19.30 Uhr im Salon Voltaire Der besondere Film: Der Freiheitskampf der Kurdinnen
Dokumentarfilm Kurdistan/Frankreich 2016   Regisseurin: Mylene Sauloy  “Frauen! Leben! Freiheit!” skandieren hunderte Frauen in Paris und Kobane, im türkischen Kurdistan und im irakischen Sindschar, an dessen Befreiung von der IS-Miliz die kurdische Frauenarmee beteiligt war. Diese jungen Kämpferinnen treten das Erbe der vor fast 40 Jahren in der Türkei gegründeten "Partei der freien Frauen" an, deren Mitbegründerin Sakine Cansiz 2013 in Paris ermordet wurde. Sie sind  die Hoffnung der anderen Frauen, die nicht nur von den Dschihadisten gequält, sondern  auch von einer frauenfeindlichen, patriarchal  geprägten Gesellschaft unterdrückt werden. Mylene Sauloy begleitet in ihrem großartigen Film die kurdischen Freiheitskämpferinnen in ihrem ungewöhnlichen alltäglichen Leben. Sie schildern ihre Beweggründe und Ideen, sowie bereits erzielte Erfolge, die Geschichte des Nahen Ostens zu verändern,  eine demokratische, auf Gleichberechtigung der Geschlechter basierende Gesellschaft aufzubauen - mit der Waffe in der Hand.
Montag, 6. November um 19:30 Uhr im  Salon Voltaire Das Tier: Plädoyer für eine Ethik der Mitgeschöpflichkeit
Gerhard Siefert, Leiter der AG „Mensch-Tier-Umwelt“ beim NABU Lahr. In unserem Verhältnis zu den Tieren erleben wir uns in unserer ganzen Widersprüchlichkeit. Passt unsere humanistische Einstellung zu dem millionenfachen Tierleid, das wir in einer Parallelwelt neben uns dulden? Wie rechtfertigen wir den Ausschluss der Tiere aus unserer Moral? Ist das noch zeitgemäß? Ist Gewalt gegen Tiere anders zu bewerten als Gewalt gegen Menschen? Gerhard Siefert geht in seinem Vortrag auf die Geschichte der Mensch-Tier-Beziehung ein, nimmt dabei Bezug auf die zeitgenössische tierethische Debatte in Philosophie und Theologie und auf die Frage, wie wir Menschen die Würde unserer Mitgeschöpfe achten und ethisch gerecht mit ihnen umgehen können.
Foto/Quelle: Gerhard Siefert
Mittwoch, 22. November um 19:30 Uhr im  Salon Voltaire Auf den Sockel gebracht: Frauen und Denkmäler in Kaiserreich und Republik
Ute Scherb bietet einen Überblick über Frauenfiguren, denen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik Denkmäler gewidmet wurden. Sie untersucht die Motivlagen von Stifterinnen und Stiftern , spürt Be- und Verhinderungen nach und nimmt auch die Rezeption der sehr unterschiedlichen Denkmäler in den Blick.
Quelle: Ute Scherb