artgerecht ist nur die freiheit (hilal sezgin) Club Voltaire in Kehl e.V. der stilvolle ort für begegnung für debatten und diners theater tanz musik der ort für fröhliche festivitäten und freiheitliche imagination
Freitag, 13. Januar um 18 Uhr in der Stadthalle Kehl, Zedernsaal Konzert mit Aeham Ahmad und Bergo Kamal Ibrahim  Aeham Ahmad wuchs als palästinensischer Flüchtling im syrischen Lager Jarmuk in Damaskus auf. Er lernte seit seinem 5. Lebensjahr Klavier spielen, studierte Musik in Damaskus. Als Belagerung und Hunger die Einwohnerzahl von einst 150.000 auf 16.000 Menschen dezimierte, zog Ahmad mit seinem Klavier auf die Straßen und spielte für die Menschen. 2015 floh er nach Deutschland, sein Asylantrag läuft. Der ägyptische Musiker Bergo Kamal Ibrahim lebt seit über 25 Jahren in Deutschland, spielt Percussions und Akkordeon. Mit viel Humor gibt er den Rhythmus und führt als Moderator das Publikum durch die gemeinsamen Auftritte mit dem “Klavierspieler von Jarmuk“. Die Veranstaltung fand mit freundlicher Unterstützung der Kulturbüros Kehl statt. Donnerstag, 26. Januar um 19 Uhr in der Stadthalle Kehl, Zedernsaal Ilona Scheidle: Großherzogin Luise von Baden, Prinzessin von Preußen (1838–1923) Unermüdlich und unfassbar  Ilona Scheidle, Historikerin aus Mannheim, referierte über eine Frau, die Geschichte gemacht hat und doch in Vergessenheit geraten ist. Sie trug einen großen Namen und füllte ihn mit eigener Macht. Großherzogin Luise von Baden, Prinzessin von Preußen war keine Prinzessin Lillifee und kein vermarktbares „It-Girl 1900“. Diese Luise war die einzige Kaisertochter, die politisch agierend zum strategischen Kopf für ihre Wahlheimat wurde, dem Großherzogtum Baden. Ihre Leistungen wurden international ausgezeichnet und wirken bis heute im globalen Krisenmanagement fort. Der Vortrag stellte die Herkunft, das Familiengefüge, die politischen Handlungsräume der Landesfürstin und ihr Lebenswerk, den Badischen Frauenverein, im Zeitraum von 1856 bis 1923 vor. Zur Diskussion gestellt wurde die Frage, warum diese vielschichtige Frauengeschichte fast vergessen wurde und bis heute nahezu unfassbar ist. Montag, 6. Februar um 19.30 Uhr in der Stadthalle Kehl, Zedernsaal Mo Asumang: "Mo und die Arier" Buchvorstellung - Filmscreening - Gespräch  Das Multitalent - Schauspielerin, Autorin, Filmerin, erste afrodeutsche TV-Moderatorin ("Liebe Sünde"), Botschafterin der Antidiskriminierungs-stelle des Bundes - begibt sich in die offene Konfrontation mit Rassisten, von Neonazis bis zum Ku-Klux-Klan. Wie fühlt sich Fremdenhass auf der eigenen Haut an? "Die Beobachtungen [...] sollen zeigen, wie man langsam lernt, die Kampfstrategien der Rassisten umzudrehen, ohne jedoch selbst diesem Hass zu verfallen." Montag, 6. März um 19.30 Uhr im Salon Voltaire Johannes Beinert - ein Leben am Oberrhein	 Buchvorstellung und Lesung mit Stefan Woltersdorff  Johannes Beinert wurde 1877 in Eckartsweier geboren und fiel im Alter von 38 Jahren in der Schlacht an der Somme. Als Deutsch- und Französischlehrer kannte und liebte er beide Staaten, deren Feindschaft ihn am Ende das Leben kosten sollte. Doch vor allem schlug sein Herz für ein Land, das es zu seinen Lebzeiten als politische Größe gar nicht mehr gab: das Hanauerland. In seinem neuen Buch zeichnet Stefan Woltersdorff Beinerts Lebensweg vom Bauernsohn zum Doktor der Philosophie nach. Dabei werden dessen journalistischen, literaturwissenschaftlichen und heimatkundlichen Veröffentlichungen ebenso gewürdigt wie sein vielfältiges Engagement als Pädagoge, als Mitbegründer des Historischen Vereins Mittelbaden und Mitinitiator des Moscherosch-Denkmals in Willstätt. Sonntag, 19. März um 19.30 Uhr im Salon Voltaire Die Bücherdiebin	 Eine bespielte und musisch gestaltete Lesung Im Rahmen der Ortenauer Puppenparade nahmen die “Wortschüttlerinnen“ Dorothea Theurer und Silke Geyer ihre Zuschauer mit in eine Zeit, in der Bücher zensiert und verbrannt wurden. Protagonistin Liesel entdeckt das Universum der Bücher. Der Autor Markus Zusak trifft mit seinen Wortkaskaden direkt ins Herz. Mit schwingenden Figuren, Cellospiel, Akkordeon und Objekten wurden Episoden des Buches gespielt, gelesen und dargestellt. Ein Affe erzählt von seiner Mensch-werdung durch Nachahmung und Eigeninitiative. Nachdem er gefangen genommen wurde, will er aufgenommen werden in die Gesellschaft der Menschen…  Thomas Goritzki spielte Franz Kafkas satirisch-ironische Erzählung im Salon Voltaire. Nach dem Schauspielstudium in Berlin arbeitete er an mehreren Bühnen (Gripstheater Berlin, LTT Tübingen, Staatstheater Stuttgart und Theater Essen), führte Regie und hatte zahlreiche Auftritte in Film und Fernsehen.  Sonntag, 2. April um 19.30 Uhr im Salon Voltaire Thomas Goritzki spielt Franz Kafka: “Ein Bericht für eine Akademie” Montag, 24. April um 19 Uhr im Salon Voltaire Präsidentschaftswahlen in FrankreichEine Nachlese zur ersten Runde  Am 23.4. bzw. 7.5. wird in Frankreich ein neues Staatsober-haupt gewählt. Die bei der ersten Runde von den Wähler*innen unseres Nachbarlandes getroffene Vorentscheidung wollen wir in dieser grenzüberschreitenden Veranstaltung gemeinsam analysieren und aus europäischer Perspektive diskutieren. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Centre Culturel Alsacien Strasbourg und dem Historischen Verein Kehl statt. Übersetzung: Stefan Woltersdorff. Mittwoch, 26. April um 19.30 Uhr im Salon Voltaire Mitgliederversammlung mit Neuwahlen Nach dem offiziellen Teil wartet ein kleines Buffet mit Häppchen. Vielleicht hat ja auch jemand Lust, auf unserem neuen Klavier zu spielen oder ein anderes Instrument mitzubringen. Sonntag, 7. Mai um 11 Uhr im Salon Voltaire Matinee im Salon: Concerto Curioso Konzert von und mit Franz Schüssele  Er studierte Posaune, Schulmusik und Germanistik. Nach Jahren im Philharmonischen Orchester Freiburg wandte er sich der originalen Volksmusik und historischen Instrumenten zu, gründete die Band „Gälfiäßler“, die als Gruppe mit den meisten Musikinstrumenten ins Guinnessbuch der Rekorde  kam. Zahlreiche Eigenkompositionen, CDs und Preise. Montag, 22.Mai um 19.30 Uhr im Salon Voltaire Lust, selbst zu denken? Die Humanisten Baden-Württemberg Die Humanisten Baden-Württemberg sind ein Zusammenschluss freigeistiger, humanistisch gesinnter Menschen und vertreten die Interessen der konfessions-freien und nichtreligiösen Bürger*innen in unserem Bundesland (mehr als 51 Prozent der Bevölkerung der BRD sind nichtreligiös). Die Humanisten sind als einzige Weltanschauungsgemeinschaft mit den Privilegien einer Körperschaft des öffentlichen Rechts ausgestattet. „Wir sind der Überzeugung, dass wir Menschen die Freiheit und die Verantwortung haben, unserem Leben ohne Berufung auf über-natürliche Erklärung selbstbestimmt Sinn und Form zu geben...“Referent: A. Henschel, M.A., Geschäftsführer und Sprecher der Humanisten Baden-Württemberg A. Henschel und Moderator: Hartmut Kübler
Donnerstag, 1. Juni, 19:00 Uhr im Salon Voltaire Von Jeanne d´Arc bis Charles de Gaulle Vortrag von Stefan Woltersdorff
Das Land zwischen Marne und Maas gilt als tiefste französische Provinz. Und doch hat gerade diese Gegend eine Fülle rebellischer Geister hervor-gebracht, die alle auf ihre Weise Geschichte machten: Hier überwand Jeanne d´Arc über-kommene Frauenrollen, hier philo-sophierten Voltaire und Diderot und hier begründeten de Gaulle und Adenauer nach dem Kulturbruch des Zweiten Weltkriegs die deutsch- französische Aussöhnung. Veranstalter: Historischer Verein Kehl
Geburtshaus  von Jeanne d´Arc
Sonntag, 25. Juni  um 11.00 Uhr - Matinee im Salon Voltaire Heinrich Heine Rezitationen von Claus Thomas
Claus Thomas – bekannter Rezitator, vormals Professor an der Musikhochschule und Universität Freiburg, Regisseur, Konzert- und Oratoriensänger u. v. m. – lebt in Kehl-Hohnhurst. Er gestaltet einen poetischen Morgen mit Heinrich Heine. Musikalische Begleitung: Ines Zimmermann – Traversflöte und andere Flöten. Die in Freiburg lebende Künstlerin ist als Solo-und Kammermusikerin in verschiedenen Ensembles international tätig.
Montag, 3. Juli um 19:30 Uhr  - Gespräch im Salon Voltaire über DIES UND DAS
Der Club lädt seine Mitglieder und Freunde ein zum Gespräch über DIES UND DAS mit der Künstlerin Isolde Wawrin und zum Hören der dargebotenen Lieder. Ein köstliches Buffet, von Mitgliedern bereitet, erwartet Sie! Isolde Wawrin, gebürtig aus Altdorf, studierte in Karlsruhe an der Akademie Malerei und an der Akademie Düsseldorf; beteiligte sich an internationalen Ausstellungen, wurde mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet wie Cité des Arts, Paris und MOMA PS1, New York. Seit 1999 betreiben sie und ihr Mann in Altdorf  in der alten, renovierten Synagoge die KUNSTHALLE ALTDORF. Zudem hat Isolde Wawrin eine große musikalische Begabung. Als  "one woman band" war die Musik immer mit dabei. "Dann meint man, Janis Joplin habe doch überlebt und immer noch den Blues. Französische Chansons und jiddische Lieder gehören zum Repertoire und noch vieles mehr". (Bad. Zeitung)
Sonntag, 17. September um 11 Uhr - Matinee im Salon Voltaire Ein Morgen mit Mozart
Ellen Oertel – Klavier, Leiterin der hiesigen Musikschule, bildet ein Trio zusammen mit den Clubmitgliedern Michael Huber – Cello und Hartmut Kübler – Geige. Dabei wird das dem Club gestiftete Klavier eingeweiht.
Michael Huber, Ellen Oertel, Hartmut Kübler
Dienstag, 26. September, 19 Uhr - in Strasbourg Wahlnachlese
Zwei Tage nach der Bundestagswahl wollen wir wie nach der französischen Präsidentschaftswahl im Mai in Impulsreferaten und Gesprächen die Wahlergebnisse analysieren. Welche Regierungskoalition ist möglich und wahrscheinlich? Was kann Deutschland, Frankreich, Europa davon in den nächsten Jahren erwarten? Stefan Woltersdorff übersetzt. In Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Kehl. Ort: Elsässisches Kulturzentrum (Centre Culturel Alsacien - CCA), 5, Boulevard de la Victoire, Strasbourg